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The Meitar Award for Excellence in photography, a collaboration between PHOTO IS:RAEL and the Zvi and Ofra Meitar Family Fund, will be awarded for the Seventh time this year for a body of work that demonstrates excellence in the field of photography : https://bit.ly/3ybfCqL, deadline 18.7.22

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● OPEN for SUBMISSIONS ● PHOTOGRAPHY ● The Meitar Award for Excellence in Photography will be awarded for the seventh time this year to a photographer whose works demonstrate excellence in the field of photography. Info IN ENGLISH: https://meitar.photoisrael.org/ Deadline : 18.07.22

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● AUSSCHREIBUNG ● BILDENDE KUNST ● Die Mediathek Wallis - Martinach lanciert einen Aufruf zur Einreichung von Ausstellungsprojekten für den Bereich Dans l’Objectif. Mehr Informationen: https://bit.ly/3xqNaSq Bewerbungsfrist: 31.08.22

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Wie werde ich als professionelle Kulturschaffende anerkannt?

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Eine Fülle an Einfällen

Nicolas Eyer

Inspiration ist der Stoff, aus dem die Kunst gemacht ist!  So kann es zu einer Fülle von Ideen kommen. Doch wie findet sich diese Inspiration? Der Oberwalliser Schriftsteller Nicolas Eyer erhellt uns in seinem Blogbeitrag darüber, wie er sich inspirieren lässt und neue Kreativität tankt.

Blogbeitrag: Nicolas Eyer

Nicolas Eyer im Kulturplatz auf RRO

"Wie finde ich Inspiration?"

"In meinem Kopf schwirren ständig Ideen für neue Texte herum. Einige warten schon seit Jahren darauf, dass ich sie zu Papier bringe, andere sind ganz frisch. Wie ich zu diesen Einfällen komme, verwundert mich manchmal selbst."

"Schreiben heisst für mich in erster Linie, mit offenen Sinnen durch die Welt zu gehen. So kann ich Inspiration für neue Erzählungen sammeln. Es gibt so vieles, was mich inspiriert. Das können Erlebnisse sein, Bilder, Gerüche, ein Musikstück. Manche Eindrücke tragen in sich schon eine ganze Geschichte, andere können mir dazu dienen, einen Text reicher, sinnlicher zu machen. Mein Schreiben nährt sich aus der Wirklichkeit – auch dann, wenn die eigentliche Handlung frei erfunden ist."

"Die Idee zu meiner letzten Erzählung 'Kaguya' kam mir, als ich im Fernsehen einen Beitrag zum Thema künstliche Intelligenz sah.

Mein Roman 'Hinter den Rändern der Welt' hingegen wurde von einem Buch inspiriert, das ich gelesen hatte. Darin geht es um zwei Brüder, die einen bisher auf keiner Karte verzeichneten Berg besteigen wollen. Ich fragte mich dann: Welche anderen Leerstellen gibt es noch auf unserer Weltkarte?

Die Erzählung 'Kamikochi' wiederum ist das Resultat einer Reise nach Japan im Mai 2016, während derer ich auch das gleichnamige Tal in den Japanischen Alpen besuchte. Ich wusste sofort: Hier muss meine nächste Geschichte spielen. Die Handlung dazu fiel mir dann Wochen später auf einer Zugfahrt ein – ganz spontan, ohne Vorwarnung."

"Das Ganze ist ein bisschen wie ein Puzzle: spielerisch, aber von einer eigenen Logik durchdrungen. "

"Überhaupt kommen mir viele Ideen bei alltäglichen Verrichtungen. Ich hatte schon Einfälle unter der Dusche oder beim Geschirrspülen, oftmals auch kurz vor dem Einschlafen und sogar im Traum. Darum liegen bei mir zuhause Bleistift und Papier stets griffbereit. So kann ich Ideen direkt aufschreiben. Vor und während der Arbeit an einem neuen Text sammeln sich dadurch eine Menge Zettel an. Hinzu kommen Fotos – eigene, aber auch solche aus dem Internet, etwa den sozialen Netzwerken. Ich bin ein äusserst visuell geprägter Mensch, Bilder inspirieren mich sehr. Ebenso wie Musik: Während des Schreibens läuft sie immer im Hintergrund mit. Ich bilde mir ein, dass ihre Melodie und ihr Rhythmus in die Texte einfliessen und meine Sprache musikalischer machen."

"Sobald eine Textidee steht, halte ich sie schriftlich fest. Meist brauche ich nicht mehr als fünf, sechs Sätze dazu. Oft überlege ich mir auch schon einen passenden Anfangssatz. Ich mag erste Sätze, sie sind wichtig und geben die Tonart des restlichen Texts an. Diese Ideenskizze liegt danach eine Weile auf meinem Schreibtisch; in dieser Zeit lese ich sie immer wieder durch, um zu schauen, ob die Idee für mich wirklich trägt oder ob ich ihrer überdrüssig werde."

 

"Solange ich an einem Text arbeite, was sich normalerweise über Wochen bis Monate hinzieht, kommen immer wieder neue Einfälle hinzu. Dafür verwerfe ich vielleicht eine Notiz, die ich ursprünglich einbauen wollte. Das Ganze ist ein bisschen wie ein Puzzle: spielerisch, aber von einer eigenen Logik durchdrungen. Und so sehe ich auch das Schreiben an sich als ein wunderbares Spiel, mit dem ich einfach nicht aufhören will."

Veröffentlicht: 05.04.2022

Auteur
Nicolas Eyer, Schriftsteller

www.nicolaseyer.com