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3. Juli um 16:36

Veröffentlicht durch Kultur Wallis News

Die Stadtgemeinde Brig-Glis sucht per sofort oder nach Vereinbarung eine/n Kulturdelegierte/n (60-80%). Bewerbungsfrist: Bis am 19. August 2024 an . Die Ausschreibung finden Sie unten im PDF vor.

28. Juni um 14:58

Veröffentlicht durch Kunstverein Oberwallis

Der KVO lädt alle professionellen Kunstschaffenden aus dem Wallis ein, sich für die Doppelausstellung in Brig und Visp zu bewerben. Ausstellungsbeiträge aller Gattungen der bildenden Kunst sind willkommen. Teilnahmebedingungen unter www.kunstvereinoberwallis.ch oder im PDF unten!

20. Juni um 09:38

Veröffentlicht durch Kultur Wallis News

The application period to submit works to become a Twenty25 artist opens on 8 May 2025. Make sure you apply before 31 July 2024, at 5 pm CEST. Info : https://bit.ly/4bdDPhx

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Wie werde ich als professionelle Kulturschaffende anerkannt?

Dieses Merkblatt legt die allgemeinen und spezifischen Kriterien fest, die es für verschiedene Bereiche erlauben, eine Person als „professionelle Kulturschaffende“ anzuerkennen. Ein Fachwörterverzeichnis erklärt ausserdem den Gebrauch von wichtigen Ausdrücken.

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Die Professionalitätskriterien

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Kultur Wallis
Rue de Lausanne 45
CH-1950 Sitten
+41 (0)27 606 45 69
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Tätigkeitsbericht 2022-2023Tätigkeitsbericht 2022-2023

Tätigkeitsbericht 2022-2023

Eve-Line Berthod

Autorin

Entdecke das Künstlerporträt der Schriftstellerin Eve-Line Berthod, deren Erstlingswerk "Ce qui reste" 2022 erschien und mit dem Literaturpreis 2023 der Loterie Romande ausgezeichnet wurde.

Podcast: Eve-Line Berthod

(auf Französich)

Ernsthaftigkeit

"Dann schrieb ich für mich, aber ohne es jemandem zu zeigen. Erst ab dem Universitätsstudium, wo ich vielleicht auch mehr Gelegenheiten hatte, Schreibwerkstätten zu besuchen, mich in solche Schreibgruppen zu begeben, konnte ich anfangen, die Texte vorzulesen. Es war schwierig zu akzeptieren, es ist immer noch schwierig, da es sich ein bisschen wie Hochstapelei anfühlt. Es fällt mir auch jetzt noch schwer, den Leuten zu sagen, dass ich schreibe. Ich rechtfertige mich oder versuche meine Arbeit zu relativieren und sage: 'Ja, ja, ich schreibe nur ab und zu'. Aber eigentlich will ich jetzt versuchen, deutlich zu sagen, dass dies mein zweiter Beruf neben dem Unterrichten ist."

Ein erstes Gedichtband

"In «Ce qui reste», meinem ersten Gedichtband, hatte ich ganz bestimmte Szenen im Kopf, als ob ich sie auf Papier festhalten würde. Diese mussten sehr präzise sein. Ich habe mir die Inszenierung dieser Gedichte in Form von kleinen Bildern vorgestellt, die ich fiktiv in einem Wohnraum aufhängen kann. Ich habe so gearbeitet, dass ich viel gekürzt habe, bevor ich zu diesen Kerngedichten gelangen konnte, wie ich sie nenne, bei denen fast nichts mehr übrig ist."

Reduktion

"Zunächst habe ich A4-Seiten geschrieben, um zu sehen, was sich herauskristallisiert. Ich wollte sehen, was ich entwickeln will. Und dann habe ich von der A4-Seite auf eine halbe Seite gekürzt, immer weiter. Ähnlich, wie wenn man die Blätter einer Weinrebe entfernt. So kam ich zum Kern der Sache. Als ich den Eindruck hatte, dass die Worte auf meiner Seite Sinn ergeben, ähnlich wie beim Bau eines Steinmännchens, konnte ich an einem bestimmten Moment loslassen. Ich wusste, das Gedicht ist fertig. So war es bei dem Gedichtband 'Ce qui reste'. "

Vom Bild zum Wort

"In diesem Prozess lernte ich zu begreifen, dass ich ein sehr visueller Mensch bin. Ich habe immer direkt Bilder im Kopf. Für 'Ce qui reste' hatte ich Bilder von einer Frau im Kopf, ohne wirklich zu wissen, wer diese weibliche Figur ist. Ich sah bestimmte Gesten bildlich vor mir, wie Fotografien. Schließlich schrieb ich das nieder, damit ich das Bild wiedergeben konnte. Da ich jetzt nicht mehr nur Gedichte schreibe, versuche ich mich auch an Romanen. Bei dem Roman, den ich gerade schreibe, ist es so, als würde ich an einem Film arbeiten, der sich nach und nach entwickelt und ich schreibe hinterher. Ich versuche, das Bild, das ich im Kopf habe, wiederzugeben. Diese Bilder tauchen immer wieder auf. Das ist schon lustig. Ich kann Auto fahren, einkaufen gehen oder meinen Kindern das Abendessen servieren. Es ist unkontrolliert und unkontrollierbar. Die Bilder bleiben im Kopf und tauchen oftmals nachts oder bei alltäglichen Tätigkeiten plötzlich wieder auf."

Blick in die Zukunft

"Konkret möchte ich mein zweites Sammelwerk fertigstellen, an dem ich gerade schreibe. Ich möchte auch meinen ersten Roman verfassen. Zudem habe ich in Bezug auf meine Arbeitsweise verstanden, dass ich mir bereits sehr früh im Arbeitsprozess eine Darbietung oder eine Veranstaltung auszudenke, die das Werk begleiten soll. So habe ich mir erst kürzlich eine poetische Installation für das zweite Sammelwerk vorgestellt. Das ist etwas, das ich vielleicht umsetzen werde. Zudem möchte ich weiterhin bei Festivals und Lesungen präsent sein. Ich wünsche mir wirklich, dass es so weitergeht, wie bisher. Das bereichert mich und fördert meine Kreativität."

Veröffentlicht: 19.06.2024

Video ©2024 Kultur Wallis

Künstler Eve-Line Berthod
Interview Louison Bühlmann / Kultur Wallis
Video Alexandre Bugnon societe-ecran media
Editing David Gross societe-ecran media
Bilder ©Kultur Wallis | Alexandre Bugnon / societe-ecran media

Podcast

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Die Künstlerporträts von Kultur Wallis

Die Vielfalt der Walliser Natur schlägt sich auch in der Vielfalt der Walliser Kulturlandschaft nieder. Dies ist auf die beseelte Arbeit der Walliserkunstschaffenden in den verschiedensten Kunstsparten zurückzuführen. Die Künstlerporträts zeigen das Werken und Leben dieser Persönlichkeiten.

© Sebastian Magnani | Plattform Kultur Wallis© Sebastian Magnani | Plattform Kultur Wallis

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Pascal Seiler © Plattform Kultur Wallis / Céline RibordyPascal Seiler © Plattform Kultur Wallis / Céline Ribordy

Pascal Seiler © Plattform Kultur Wallis / Céline Ribordy

Bastien Fournier © Céline Ribordy | Kultur WallisBastien Fournier © Céline Ribordy | Kultur Wallis

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Marielle Oggier, © Plattform Kultur Wallis / Sebastian MagnaniMarielle Oggier, © Plattform Kultur Wallis / Sebastian Magnani

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