Laure Coutaz

Im Interview mit Kultur Wallis erzählt uns die tiefsinnige Shriftstellerin Laure Coutaz mehr darüber, was Sie zum Schreiben bewegt, wie die Freheit zu ihr fand und was Kultur für sie bedeutet.

Podcast: Laure Coutaz

nur auf Französisch

Lebhafte Texte

«Ich hatte schon immer unendlich viele Fragen. Mein ganzes Leben werde ich mir Fragen stellen, über den Tod, über das Universum, über den Sinn des Ganzen. Und das kommt in meinen Texten zum Ausdruck.»

 

Was mich zum Schreiben bewegt
«Literatur besteht für mich aus Bildern einzelner Momente, sei es aus dem Alltag, der Natur oder des Lebens im Allgemeinen. Das ist es, worum es in der Kultur letztendlich geht, es geht darum, sich weiterzuentwickeln.

Das Leben wollte es, dass ich bestimmte Ereignisse durchlebe. Und darunter befanden sich auch einige schwierige Etappen. Diese Momente haben mich immer sehr zum Schreiben bewegt. Und als ich vor ein paar Jahren meinen Vater verlor, habe ich, ganz selbstverständlich, viel geschrieben. Im Krankenhaus mit ihm, und dann auch oft allein zu Hause. Daraus ist dann auch eine Publikation geworden.»

 

Von der Melodie des Wortes
«Ich bin jemand, der in den Bann gezogen wurde vom französischen Chanson, schon seit ich ein Kind war. All das hat eine kohärente Verbindung zu dem, was ich letztendlich in meinen Texten verarbeite. Für mich ist das gesprochene Wort sehr wichtig. Ja, man kann meine Texte sicher auch alleine auf dem Sofa lesen, in völliger Stille. Aber ich habe den Eindruck, dass man ihnen erst mit der Stimme ein Leben einhaucht. Es berührt die Menschen auf eine andere Art und Weise.»

 

Der Freiheit auf der Spur
«Es sind nun schon einige Jahre, dass ich sowohl beruflich als auch persönlich, eine grosse Freiheit leben darf. Ich weiß nicht, ob ich auf der Suche nach dieser Freiheit war, auf jeden Fall, ist sie Schritt für Schritt zu mir gekommen. Und weil die Freiheit mir entspricht, werde ich sie auf keinen Fall loslassen.»

 

Über das Leben
«Ich habe den Eindruck, dass man nicht leben kann ohne nach Zeichen zu suchen oder ohne dem Leben einen Sinn zu geben. Die Worte wurden gedruckt, sie sind da. Sie werden mich überleben, sie werden mich überdauern.

Der Weg besteht aus Stolpersteinen und Wegweisern und aus Menschen, die wir treffen. Dadurch können wir uns weiterentwickeln und voranschreiten.»

 

Video ©2020 Kultur Wallis
Künstler: Laure Coutaz
Interview: Sophie Michaud / Kultur Wallis
Realisation: Alexandre Bugnon / societe-ecran media
Fotos: ©Kultur Wallis | Alexandre Bugnon / societe-ecran media
Veröffentlicht: 15.04.2020
Podcast
Soundcloud: https://bit.ly/33WFZjb
Spotify: https://spoti.fi/2MI79o7
Apple Podcast: https://apple.co/2BDVmRJ
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